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Dinkelsbühl

Dinkelsbühl ist eine historische Stadt in Mittelfranken, einer Region Deutschlands, die heute zum Freistaat Bayern gehört. Sie wird von der Mehrheit der Deutschen offen als die schönste Stadt Deutschlands angesehen. Dinkelsbühl ist eine ehemalige Freie Reichsstadt des Heiligen Römischen Reiches. Dinkelsbühl liegt kommunal am westlichen Rand des Landkreises Ansbach, nördlich von Aalen.

Dinkelsbühl liegt im nördlichen Teil der Romantischen Straße und ist eine von drei besonders markanten historischen Städten im nördlichen Teil der Strecke, die anderen sind Rothenburg ob der Tauber und Nördlingen.

Die Stadt liegt am Südrand der Fränkischen Höhe und an der Wörnitz, die in der Stadt Schillingsfürst entspringt. Die Bevölkerung im Jahr 2013 betrug 11.315.

Während der protestantischen Reformation war Dinkelsbühl bekannt dafür, dass es - schließlich nur zusammen mit Ravensburg, Augsburg und Biberach an der Riß - ein bikonfessioneller (d.h. etwa gleich viele römische Katholiken und protestantische Bürger mit gleichen Rechten) Reichsstadt war, wo der Frieden von Westfalen die Bildung einer gemeinsamen katholisch-protestantischen Regierung und Verwaltung, mit Gleichstellungsbüros und einer präzisen und gleichberechtigten Verteilung zwischen katholischen und protestantischen Beamten bewirkte. Dieser Status endete 1802, als diese Städte vom Königreich Bayern annektiert wurden.

Um 1534 wurde die Mehrheit der Bevölkerung von Dinkelsbühl protestantisch.

Jeden Sommer feiert Dinkelsbühl die Kapitulation der Stadt an die schwedischen Truppen im Jahr 1632 während des Dreißigjährigen Krieges. Diese Nachstellung wird von vielen Bewohnern der Stadt gespielt. Es zeigt eine Reihe von schwedischen Truppen, die das Stadttor angreifen, und Kinder in traditionellen Gewändern, die Zeuge des Ereignisses werden. Papierkegel voller Schokolade und Süßigkeiten werden als Geschenk an Kinder verteilt. Dieses historische Ereignis wird als "Kinderzeche" bezeichnet und ist in mancherlei Hinsicht mit dem Meistertrunk in Rothenburg vergleichbar. Der Name leitet sich von den beiden deutschen Wörtern für "Kind" und "die Rechnung für Essen und Trinken in einem Gasthaus" ab und wird so genannt, weil die Legende erzählt, dass ein Kind die Stadt während der Kapitulation vor dem Massaker durch die schwedischen Truppen bewahrt hat. Die Legende erzählt, dass, als die schwedische Armee die Stadt belagerte, ein junges Mädchen die Kinder zum schwedischen General brachte, um um Gnade zu bitten. Der schwedische General hatte kürzlich seinen kleinen Sohn durch Krankheit verloren, und ein Junge, der sich ihm näherte, ähnelte seinem eigenen Sohn so sehr, dass er beschloss, die Stadt zu verschonen.



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Aus dem Englischen übersetzt mit https://www.deepl.com/de/translator

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