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Neustadt a. d. Aisch

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Neustadt an der Aisch (offiziell: Neustadt a.d.Aisch) ist eine Kleinstadt von rund 12.000 Einwohnern im nördlichen Bayern (Deutschland), im fränkischen Verwaltungsgebiet Mittelfranken. Es ist die Kreisstadt des Landkreises Neustadt (Aisch)-Bad Windsheim.

Im Jahr 741 wurde Riedfeld, die Wurzelsiedlung der Stadt, erstmals als deutscher Königshof urkundlich erwähnt. Im Jahr 1285 wird der Name der Stadt jedoch erstmals als "Nivenstadt" urkundlich erwähnt.

Ende des 12. Jahrhunderts wurde Neustadt Teil des Herrschaftsgebietes der Nürnberger Burggrafen, der Dynastie der Hohenzollern. Das Haus Hohenzollern entwickelte Neustadt zu einem wirtschaftlichen, politischen und auch kulturellen Zentrum seiner Region, vor allem wegen seiner günstigen geografischen Lage inmitten der Haupthandelsroute zwischen Würzburg und Nürnberg.

Ende des 15. Jahrhunderts komplettierten Markgraf Albrecht Achilles und Kurfürstin Anna Neustadt als Festung.

1553, im Zweiten Markgrafenkrieg, wurde die Stadt niedergebrannt. Danach begann eine langwierige Bau- und Erweiterungsphase. Diese Phase endete mit den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges. Der Wiederaufbau nach diesem Krieg dauerte mehrere hundert Jahre.

Von 1791 bis 1806 gehörte Neustadt zum Hoheitsgebiet Preußens, dann wurde das Militär von den Franzosen regiert und 1810 schließlich zum Königreich Bayern. Die politische Bedeutung Neustädters verblasste danach, aber Handel und Industrie wuchsen durch den Einsatz einer Garnison der Uhlaner und 1865 durch die Eröffnung ihres Bahnhofs an der Nürnberg-Würzburger Eisenbahn weiter.

1934 war die Stadt Schauplatz eines organisierten Boykotts gegen alle jüdischen Kaufleute, und es brach Gewalt gegen christliche Deutsche aus, die Geschäfte im Besitz von Juden bevormundeten. Schließlich wurden alle Juden von Neustadt vertrieben, viele zogen nach Nürnberg um, und die jüdische Synagoge wurde dem Erdboden gleichgemacht.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts verschwanden die traditionellen Handwerke (wie Bürstenmacher und Zeichengerätebauer) fast vollständig. Mit der Umsiedlung von Vertriebenen aus dem Sudetenland wurden neue Handwerksbetriebe importiert: Der Musikinstrumentenbau und die Textilindustrie florierten.

Von 1969 bis 1980 wurden insgesamt 16 Ortsteile gegründet. Im Zuge einer Gebietsreform wurde Neustadt zur Hauptstadt des neu gebildeten Landkreises "Neustadt (Aisch)-Bad Windsheim".

In den 1980er und 1990er Jahren wurde die Infrastruktur in großem Stil verbessert: Eine Umgehungsstraße wurde gebaut und eine Fußgängerzone rund um den Marktplatz geschaffen; das Kulturprogramm wurde erweitert und die Altstadt rehabilitiert; neue Wohn- und Gewerbegebiete wurden geschaffen.

Wikipedia
Dieser Text basiert auf dem Artikel Neustadt an der Aisch aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
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Aus dem Englischen übersetzt mit https://www.deepl.com/de/translator

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