Haßlochs älteste Häuser an der Gillergasse 1599

anonym, Hassloch oldest-houses 20060208 430, CC BY-SA 3.0

Haßloch ist eine Gemeinde im Kreis Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz, Deutschland.

Im Gegensatz zu den meisten Gemeinden des Landkreises gehört sie keiner Verbandsgemeinde an - einer Art Kollektivgemeinde. Sie liegt in der Nähe des Bebauungsgebietes Mannheim/Ludwigshafen. Die Gemeinde ist aus einem einzigen Zentrum gewachsen und trägt daher manchmal den Titel "Deutschlands größtes Dorf". Haßloch ist die größte Gemeinde des Landkreises Bad Dürkheim und übertrifft sogar den namengebenden Kreissitz. Das Dorf verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur mit Bildungs- und Einkaufsmöglichkeiten; die umliegenden Zentren der Region sind im Wesentlichen in 20 Minuten erreichbar.

Haßlochs Anfänge reichen mindestens bis in die Römerzeit zurück, mit Siedlungsaktivitäten der Römer, die um 400 n. Chr. stattfanden. Um die 500 wurden die Alamannen von den Franken aus dem Gebiet vertrieben. Das Dorf selbst entstand irgendwann um 600, mit seiner ersten urkundlichen Erwähnung - als Hasalaha - 773 oder 774.

Haßloch war eines der vielen Dörfer in der Region, das 985 dem Salischen Kirchenraub unterlag, bei dem Otto I., Herzog von Kärnten, verschiedene Grundbesitze des ehemaligen Klosters Weißenburg (in der heutigen Stadt Wissembourg im Elsass, Frankreich) am Ober- und Mittelrhein übernahm.

Irgendwann zwischen 900 und 1000 wurde Haßloch zum Kaiserdorf.

1186 übernachtete Kaiser Friedrich I. Barbarossa in Haßloch. 1330 verpfändete Kaiser Ludwig der Bayer Haßloch an den Kurfürsten von der Pfalz, der im selben Jahr wiederum drei Viertel dieses Pfandes an die Grafen von Leiningen verpfändete.

1621, während des Dreißigjährigen Krieges, wurde Haßloch von den Spaniern verwüstet. Im Neunjährigen Krieg (in Deutschland bekannt als Pfälzischer Erbfolgekrieg), diesmal durch die Spanier und Franzosen, erlitt sie 1689 mehr als einmal dasselbe Schicksal.

1797 endete die gemeinsame Herrschaft von Kurfürstentum Pfalz und den Grafen von Leiningen. Haßloch wurde - zusammen mit dem Rest der Region - an Frankreich angegliedert.

1815 oder 1816 gingen die Leininger Betriebe mit der Pfalz durch den Wiener Kongress an das Königreich Bayern über, das bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs bayerisch blieb. 1843 wurde die Pfälzische Ludwigsbahn gebaut.

1945 wurde Haßloch Teil der französischen Besatzungszone und im nächsten Jahr Teil des neuen Landes Rheinland-Pfalz.

1969 wurde die Altstadt von Neustadt an der Weinstraße aufgelöst und Haßloch dem neu geschaffenen Stadtteil Bad Dürkheim zugeordnet.

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