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Glogau

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Głogów (Deutsch: Glogau, selten Groß-Glogau) ist eine Stadt im Südwesten Polens. Es ist der Kreissitz des Kreises Głogów, in der Niederschlesischen Woiwodschaft (seit 1999), und war zuvor in der Woiwodschaft Legnica (1975-1998). Głogów ist die sechstgrößte Stadt der Woiwodschaft; nach der Volkszählungsschätzung von 2004 hatte die Stadt insgesamt 71.686 Einwohner. Der Name der Stadt leitet sich von głóg ab, dem polnischen Namen für Weißdorn.

Unter den ältesten Städten Polens wurde Głogów im 10. Jahrhundert als Verteidigungssiedlung des Piasten gegründet und erhielt im 13. Jahrhundert von Herzog Konrad I. die Stadtrechte. Durch die strategische Lage der Stadt an mehreren Handelsrouten erhielten die Bürger viele Privilegien und Vorteile, die Reichtum brachten und sich stark auf die Architektur der Stadt auswirkten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Głogów zu einer der größten befestigten Städte Niederschlesiens. Der Abriss von Befestigungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts verbesserte die Chancen für weiteres Wachstum. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Głogów jedoch wieder in eine defensive Festung verwandelt und erlitt als solche fast vollständige Zerstörung.

Derzeit werden Umbauarbeiten durchgeführt, um das historische Vorkriegsbild der Stadt wiederherzustellen. Das Schloss, das zwischen 1971 und 1983 wieder aufgebaut wurde, beherbergt heute das Historische und Archäologische Museum. Seit 1984 ist die Stadt auch Schauplatz des Jazzfestivals Głogów, an dem lokale und internationale Sänger, Musiker und Interpreten teilnehmen.

Wikipedia
Dieser Text basiert auf dem Artikel Glogów aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
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Aus dem Englischen übersetzt mit https://www.deepl.com/de/translator

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