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Hindenburg O.S.

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Zabrze (Deutsch: 1915-1945: Hindenburg O.S., in voller Form: Hindenburg in Oberschlesien) ist eine Stadt in Schlesien in Südpolen, nahe Katowice. Der westliche Teil der schlesischen Metropole, einer Metropole mit rund 2 Millionen Einwohnern. Es liegt im schlesischen Hochland, am Fluss Bytomka, einem Nebenfluss der Oder.

Zabrze liegt in der Schlesischen Woiwodschaft, die 1999 neu gegründet wurde. Vor 1999 war es in der Kattowitzer Wojewodschaft. Sie ist eine der Städte, aus denen sich der 2,7 Millionen Einwohner zählende Ballungsraum Kattowitz zusammensetzt, der selbst ein wichtiges Zentrum im Großraum Schlesien mit etwas mehr als fünf Millionen Einwohnern ist. Die Einwohnerzahl von Zabrze lag im Dezember 2018 bei 173.374, gegenüber Juni 2009 mit 188.122 Einwohnern.

Biskupice (Biskupitz), das heute eine Unterabteilung von Zabrze ist, wurde 1243 erstmals als Biscupici dicitur cirka Bitom erwähnt. Zabrze (oder Old Zabrze) wurde 1295-1305 als Sadbre sive sive Cunczindorf (sive = "oder") erwähnt. Im Spätmittelalter luden die lokalen schlesischen Piastenherzöge deutsche Siedler in das Gebiet ein, was zu einer zunehmenden deutschen Besiedlung führte[Zitierung erforderlich]. Die Siedlung gehörte zu den schlesischen Herzogtümern des zersplitterten Polen. Zabrze wurde 1526 Teil der Habsburger Monarchie Österreichs und wurde später während der Schlesischen Kriege vom Königreich Preußen annektiert. 1774 wurde die Siedlung Dorotheendorf gegründet. Als 1790 das erste Bergwerk in Zabrze in Betrieb ging, wurde die Stadt zu einem wichtigen Bergbauzentrum. 19. Jahrhundert entstanden neue Kohlebergwerke, Stahlwerke, Fabriken und ein Kraftwerk. Durch Zabrze führte eine Straße, die Gliwice mit Chorzów verband, und eine Eisenbahn, die Oppeln und Świętochłowice verband.

Anfang des 20. Jahrhunderts und Zwischenkriegsjahre
1905 wurde die Gemeinde Zabrze aus den ehemaligen Gemeinden Alt-Zabrze, Klein-Zabrze und Dorotheendorf gebildet. Die Gemeinde Zabrze wurde 1915 zu Ehren von Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg in Hindenburg umbenannt. Die Namensänderung wurde von König Wilhelm II. am 21. Februar 1915 genehmigt.

Im Jahr 1904 wurde die "Sokół" von der In Zabrze wurde die Polnische Turnvereinigung gegründet, die ebenfalls eine polnische patriotische und für die Unabhängigkeit eintretende Organisation war. Als Folge der preußischen Schikanen wurde sie 1911 liquidiert, aber 1913 und 1918 zweimal reaktiviert. Ihre Mitglieder nahmen aktiv an der Nachkriegs-Plebiszitkampagne und den schlesischen Aufständen teil.

Während der Volksabstimmung nach dem Ersten Weltkrieg stimmten 21.333 Einwohner (59%) der Gemeinde Hindenburg für den Verbleib in Deutschland, während 14.873 (41%) für die Gründung Polens stimmten, das gerade seine Unabhängigkeit wiedererlangte. Im Mai 1921 brach der dritte schlesische Aufstand aus und Hindenburg wurde von polnischen Aufständischen gefangen genommen, die es bis zum Ende des Aufstandes hielten. Als Oberschlesien 1921 zwischen Polen und Deutschland geteilt wurde, blieb die Gemeinde Hindenburg in Deutschland. Sie erhielt 1922 die Stadtrechte. Nur fünf Jahre nach der Gründung wurde Hindenburg zur größten Stadt in Deutschland Oberschlesien und zur zweitgrößten Stadt in Deutschland-Schlesien nach Breslau. Bei den Wahlen im März 1933 stimmten die meisten Bürger für die Nazi-Partei, gefolgt vom Zentrum und der Kommunistischen Partei. Der Nazi-Politiker Max Fillusch wurde Bürgermeister der Stadt und blieb bis 1945 in dieser Position. Die seit 1872 bestehende Synagoge der Stadt wurde in den Pogromen der Kristallnacht vom November 1938 zerstört.

Während der Zeit der nationalsozialistischen deutschen Kontrolle der Region befand sich hier ein Außenlager von Auschwitz III.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt nach dem Potsdamer Abkommen 1945 an Polen übergeben und am 19. Mai 1945 in die historische Zabrze umbenannt. Die meisten deutschen Einwohner wurden vertrieben.

Wikipedia
Dieser Text basiert auf dem Artikel Zabrze aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
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Aus dem Englischen übersetzt mit https://www.deepl.com/de/translator

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