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Schwerin

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Schwerin ist die Hauptstadt und zweitgrößte Stadt des nordöstlichen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Sie hat eine Bevölkerung von etwa 100.000 Einwohnern.

Schwerin wurde 1018 erstmals als Wendenburg erwähnt und erhielt 1160 von Heinrich dem Löwen das Stadtrecht und ist damit die älteste Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Weltweit bekannt ist es für sein romantisches Schweriner Schloss, das auf einer Insel im Schweriner See liegt. Das Schloss war bis 1918 eine der Hauptresidenzen der Herzöge und Großherzöge von Mecklenburg und ist seit 1990 Sitz des Landtages. Die Stadt hat auch eine weitgehend intakte Altstadt, da sie im Zweiten Weltkrieg nur geringfügige Schäden erlitten hat.

Schwerin liegt in der Metropolregion Hamburg und in der Nähe von Berlin sowie den nahegelegenen Regionsgebieten Rostock und Lübeck. Zu den wichtigsten Branchen und Arbeitgebern gehören Hochtechnologie, Maschinenbau, Gesundheitswesen, Regierungsbehörden, Bahnversorgung, Konsumgüter und Tourismus. Schwerin hat drei Hochschulen, die FHM, HdBA und die Design School.

Schwerin ist von Seen umgeben. Der größte dieser Seen, der Schweriner See, hat eine Fläche von 60 Quadrat-km. Im mittleren Teil dieser Seen befand sich eine Siedlung des slawischen Obotrits (aus dem 11. Jahrhundert). Das Gebiet wurde Zuarin (Polabian Zwierzyn) genannt, und der Name Schwerin leitet sich von dieser Bezeichnung ab. Im Jahre 1160 besiegte Heinrich der Löwe die Obotriten und eroberte Schwerin. Später wurde die Stadt zu einem mächtigen regionalen Zentrum ausgebaut. An dieser Stelle wurde eine Burg gebaut und zu einem herzoglichen Palast ausgebaut. Angeblich wird es von dem kleinen, bösartigen Geist, genannt Petermännchen ("Peterman"), verfolgt.

1358 wurde Schwerin Teil des Herzogtums Mecklenburg und war von da an Sitz des Herzogtums. Um 1500 begann der Bau des Schweriner Schlosses als Residenz der Herzöge. Nach der Teilung Mecklenburgs (1621) wurde Schwerin zur Hauptstadt des Herzogtums Mecklenburg-Schwerin. Zwischen 1765 und 1837 diente die Stadt Ludwigslust als Hauptstadt, bis Schwerin wieder eingesetzt wurde.

Mitte des 19. Jahrhunderts zogen viele Schweriner in die Vereinigten Staaten, viele nach Milwaukee, Wisconsin. Heute sind Milwaukee und Schwerin Partnerstädte. Nach 1918 und während der Deutschen Revolution, die zum Sturz aller deutschen Monarchien führte, legte der Großherzog ab. Schwerin wurde danach Hauptstadt des Freistaates Mecklenburg-Vorpommern.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs, am 2. Mai 1945, wurde Schwerin von Truppen der Vereinigten Staaten eingenommen. Sie wurde am 1. Juni 1945 an die Briten übergeben, und einen Monat später, am 1. Juli 1945,[4] wurde sie an die sowjetischen Streitkräfte übergeben, da sich die britischen und amerikanischen Streitkräfte von der Kontaktlinie zu den vordefinierten Besatzungszonen zurückzogen.

Schwerin befand sich damals in der sowjetischen Besatzungszone, die zur Deutschen Demokratischen Republik (DDR) werden sollte. Sie war zunächst die Landeshauptstadt Mecklenburgs, die damals den vorpommerschen Teil Vorpommerns umfasste. Nach der Auflösung der Staaten in der DDR 1952 diente Schwerin als Hauptstadt des Landkreises Schwerin (Bezirk Schwerin).

Nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde das ehemalige Bundesland Mecklenburg-Vorpommern als eines der Bundesländer wieder aufgebaut. Rostock war ein ernsthafter Kandidat für die Landeshauptstadt, aber die Entscheidung fiel zugunsten von Schwerin.

Wikipedia
Dieser Text basiert auf dem Artikel Schwerin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
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Aus dem Englischen übersetzt mit https://www.deepl.com/de/translator

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