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Tirol-Vorarlberg (Reichsgau)

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Der Reichsgau Tirol-Vorarlberg (englisch: Gau Tyrol-Vorarlberg) war eine Verwaltungseinheit des nationalsozialistischen Deutschland, bestehend aus Vorarlberg und Nordtirol (beide in Österreich). Sie existierte von 1938 bis 1945. Nicht berücksichtigt wurde Osttirol (Lienz), das stattdessen Teil des Reichsgau Kärnten war.

Nach dem italienischen Waffenstillstand mit den Alliierten wurden die italienischen Provinzen Belluno, Südtirol und Trentino als Operationszone des Alpenvorlandes (Operationszone Alpenvorland, OZAV), die de facto als Teil von Tirol-Vorarlberg annektiert und verwaltet wurde, unter direkte deutsche Kontrolle gestellt.

Das System der Nazi-Gau (Plural-Gaue) wurde ursprünglich auf einem Parteitag am 22. Mai 1926 eingerichtet, um die Verwaltung der Parteistruktur zu verbessern. Ab 1933, nach der nationalsozialistischen Machtergreifung, ersetzte die Gaue zunehmend die deutschen Staaten als Verwaltungseinheiten in Deutschland.[2] An der Spitze jeder Gau stand ein Gauleiter, eine Position, die vor allem nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs immer stärker wurde. Die lokalen Gauleiter waren für Propaganda und Überwachung zuständig und ab September 1944 für den Volkssturm und die Verteidigung der Gau.

Im März 1938 schloss sich das nationalsozialistische Deutschland Österreich an, das in die Reichsgaue unterteilt wurde.

Die Position des Gauleiters in Tirol-Vorarlberg wurde von Franz Hofer in der gesamten Reichsgauer Geschichte von 1938 bis 1945 wahrgenommen.

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Tirol-Vorarlberg zur französischen Besatzungszone in Österreich.

Wikipedia
Dieser Text basiert auf dem Artikel Reichsgau Tirol-Vorarlberg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
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Aus dem Englischen übersetzt mit https://www.deepl.com/de/translator

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