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Bad Salzbrunn

Szczawno-Zdrój (deutsch: Bad Salzbrunn) ist eine Kurstadt im Kreis Wałbrzych, Niederschlesische Woiwodschaft, im Südwesten Polens.

Das Gebiet wurde im Zuge der Rodung des ehemaligen schlesischen Grenzgebietes Przesieka besiedelt. Ein Ort namens Salzborn wurde 1221 erstmals urkundlich erwähnt, aus dem 14. Jahrhundert sind zwei Siedlungen, Nieder ("Unter") und Ober ("Ober") Salzbrunn, dokumentiert. Die Pfarrkirche und ein Krankenhaus in Nieder Salzbrunn wurden wahrscheinlich nach 1200 vom Piastenherzog Heinrich I. der Bärtige errichtet, der von der erstmals 1385 erwähnten Heilquelle in Ober Salzbrunn profitierte. Zusammen mit dem schlesischen Herzogtum Jawor-Świdnica fiel sie nach dem Tod von Herzog Bolko II. dem Kleinen 1368 an die Böhmische Krone, die bis 1392 von seiner Witwe Agnes von Habsburg gehalten wurde.

Unter der Herrschaft böhmischer Gouverneure, die auf der Burg Książ residieren, wurde das Gebiet während des Dreißigjährigen Krieges verwüstet. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 wurde sie vom preußischen König Friedrich dem Großen annektiert. 1935 wurde Ober Salzbrunn offiziell als Kurort anerkannt und in Bad Salzbrunn umbenannt.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt im Zuge der Weichsel-Oder-Offensive von der Roten Armee besetzt. Nach den von der Sowjetunion im Potsdamer Abkommen geforderten territorialen Veränderungen wurde sie Teil der Republik Polen.

Wikipedia
Dieser Text basiert auf dem Artikel Szczawno-Zdrój aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
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Aus dem Englischen übersetzt mit https://www.deepl.com/de/translator

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