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Wolfenbüttel

Wolfenbüttel ist eine Stadt in Niedersachsen, Deutschland, der Kreishauptstadt des Landkreises Wolfenbüttel. Bekannt ist sie vor allem als Standort der international renommierten Herzog-August-Bibliothek und als die größte Konzentration an Fachwerkhäusern in Deutschland. Es handelt sich um einen bischöflichen Blick der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Braunschweig. Sie beherbergt auch die Destillerie Jägermeister und beherbergt einen Campus der Fachhochschule Ostfalia.

Eine erste Siedlung, die sich wahrscheinlich auf eine kleine Insel in der Oker beschränkt, wurde im zehnten Jahrhundert gegründet. Es wurde 1118 als Wulferisbuttle erwähnt, als der sächsische Graf Widekind von Wolfenbüttel an der wichtigen Handelsstraße von Braunschweig nach Halberstadt und Leipzig eine Wasserburg errichten ließ. 1191 von Heinrich dem Löwen und 1255 von seinem Urenkel Herzog Albert I. von Braunschweig-Lüneburg zerstört, wurde die Festung vom Welfenfürsten Heinrich I. von Braunschweig ab 1283 erworben und wieder aufgebaut.

Bis 1432 war die Stadt fester Wohnsitz der Braunschweiger Fürsten von Wolfenbüttel. Sie wurde 1542 im Schmalkaldischen Krieg verwüstet und unter Herzog Julius von Braunschweig-Lüneburg weitgehend im Renaissancestil wieder aufgebaut, darunter mehrere von Hans Vredeman de Vries ausgebaute Grachtenwasserwege. Der Herzog verlieh den Bürgern 1570 das Marktrecht und gründete zwei Jahre später die Herzogliche Bibliothek (die spätere Bibliotheca Augusta).

Während des Dreißigjährigen Krieges besetzten 1626 dänische Truppen unter König Christian IV. die befestigte Stadt. In der nahegelegenen Schlacht bei Lutter wurden sie von den kaiserlichen Truppen des Generals Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim belagert. Die 1627 wiedereroberte Festung Wolfenbüttel blieb unter dem Kommando von Gottfried Huyn von Geleen. Im Juni 1641 wurde hier die Schlacht bei Wolfenbüttel geschlagen, als die schwedischen Truppen unter Wrangel und der Graf von Königsmark die Österreicher unter Erzherzog Leopold von Habsburg besiegten, die Stadt aber nicht besetzten.

Über zwei Jahrhunderte, insbesondere unter den Nachfolgern Herzog Julius' Henry Julius und Augustus dem Jüngeren, entwickelte sich Wolfenbüttel zu einem Zentrum der Kunst und Wissenschaft: Bereits 1604 diente der Komponist Michael Praetorius (1571-1621) als Kapellmeister der Braunschweiger Herzöge. Ab 1682 verbrachte der Komponist Johann Rosenmüller (1619-1684), der wegen Vorwürfen der Homosexualität aus Deutschland fliehen musste, seine letzten Jahre in Wolfenbüttel. Gottfried Leibniz (1646-1716) und Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) leiteten die Herzogsbibliothek und gründeten eine der ersten Leihbibliotheken in der Aufklärung Europas. 1753 kehrte der herzogliche Hof jedoch schließlich nach Braunschweig zurück und Wolfenbüttel verlor an Bedeutung.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das städtische Gefängnis zu einer wichtigen Hinrichtungsstätte für Gefangene der Gestapo. Die meisten der Hinrichtungen waren Mitglieder verschiedener Widerstandsgruppen. Ein solches Opfer war ein Dom Lambert, ein Mönch der Abtei Ligugé in Frankreich, der dort am 3. Dezember 1943 enthauptet wurde.

Wikipedia
Dieser Text basiert auf dem Artikel Wolfenbüttel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
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Aus dem Englischen übersetzt mit https://www.deepl.com/de/translator

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