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Zittau

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Zittau ist eine Stadt im Südosten des Freistaates Sachsen, Deutschland, ganz in der Nähe des Grenzdreipunkts Deutschland, Polen und Tschechien. Sie ist Teil des Landkreises Görlitz. Zum 31. Juli 2012 zählte die Stadt 27.506 Einwohner.

Die Zittauer Innenstadt zeigt mit vielen Häusern aus mehreren Epochen der deutschen Architektur noch ihre ursprüngliche Schönheit. Es gibt das berühmte, im italienischen Stil erbaute Rathaus, die Johanneskirche und den Stall (Salzhaus) mit seinem mittelalterlichen Erbe. Das mehrstöckige Gebäude ist eines der ältesten seiner Art in Deutschland.

Zittau war eines der sechs Mitglieder des Sechs-Stadt Bundes der Oberlausitz. Damals erhielt die Stadt einen besonderen Titel - sie wurde wegen ihres hohen Anteils an wohlhabenden Bürgern "Die Reiche" genannt. Bis 1635 gehörte es zur tschechischen Krone (von 1319 bis 1337 gehörte es zum Piastenherzogtum Jawor). Das Wappen der Stadt zeigt noch immer einen tschechischen Löwen und einen schlesischen Adler.

Während der Gegenreformation, insbesondere nach der Schlacht am Weißen Berg 1620, kam eine große Zahl protestantischer Flüchtlinge aus Böhmen (die böhmischen Exulanten) nach Zittau, wo sie von den protestantischen sächsischen Herrschern aufgenommen wurden. Viele von ihnen fanden Zuflucht in den umliegenden Dörfern, in Dresden und in Berlin in Brandenburg. Der damalige Wohlstand Zittaus spiegelt sich heute vor allem durch die fast vollständige Zerstörung der Stadt während des Siebenjährigen Krieges in nur wenigen außergewöhnlichen Gebäuden und auf den Friedhöfen wider, wo die Wohlhabenden begraben wurden.

Eines der wichtigsten Handelsgüter dieser frühen Zeit im 16. Jahrhundert war Bier. Später im 18. und 19. Jahrhundert wurden auch Textilien wichtig, eine Tradition, die in der Oberlausitz verbreitet ist.

Während des Zweiten Weltkriegs befand sich in der Stadt ein Arbeitslager. Sie leistete Zwangsarbeit für die Phänomen Werke Gustav Hiller, einen LKW-Hersteller (nach dem Krieg in VEB Kraftfahrzeugwerk Phänomen umbenannt in VEB Robur-Werke Zittau 1957).

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 schlossen die meisten der großen Textilunternehmen, die die Zeit der DDR weitgehend unverändert überlebt hatten, in nur wenigen Jahren mangels Neuinvestitionen, und mit diesen Schließungen verlor Zittau den größten Teil seiner Wirtschaftskraft. Die Stadt ist auch durch die niedrigeren Arbeitskosten in den nahen Nachbarländern benachteiligt. Darüber hinaus wurde der Braunkohletagebau im Vorgebirge des Zittauer Gebirges am Rande der Stadt eingestellt, obwohl er in Polen immer noch über die Grenze betrieben wird. Diese Entwicklung hat jedoch Teile der Stadt, die heute hauptsächlich aus eingemotteten Militärgarnisonen und Schulen bestehen, vor der ansonsten sicheren Zerstörung bewahrt. Zittau ist heute ein begehrter Ort für Studenten und bringt viel Einkommen von ausländischen Investoren, Immobilien im Wert von durchschnittlich 250.000 bis 380.000 Dollar.

Wikipedia
Dieser Text basiert auf dem Artikel Zittau aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
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Aus dem Englischen übersetzt mit https://www.deepl.com/de/translator

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